Krankheiten d. Alters



Gesundheit im Alter- Prophylaxe und Heilung durch die Ohrakupunktur am Beispiel von Krankheiten wie: Demenz, Depressionen und Schmerz

 Autor: Michael Noack

Wenn einen die Teens nicht mehr beachten, ist man gerade 30 und zu alt!  Wenn man auf dem Arbeitsmarkt keinen Job mehr bekommt, dann ist man Mitte 40 und zu alt! Ich selbst bin über 60 und fühle mich viel jünger. Vom biologischen Alter soll hier die Rede sein! Das  Alter mit seiner Beschränktheit und Mühe. Es ereilt einen in dem Maße, wie einen die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität bezogen auf Umwelt verlässt. Wenn man das an sich selber bemerkt, ist es schon passiert. Der natürliche Alterungsprozess hat seine Spuren bereits hinterlassen.

 Der Beginn des Greisenalters, so wird behauptet, hat sich auf jenseits des 70. Lebensjahres verschoben. Eine Alterungstheorie besagt, dass der genetische Apparat im Laufe des Lebens durch ständige Einflüsse von außen gestört wird und dass das Altern folglich Ergebnis einer daraus resultierenden Fehlerhäufung im Organismus ist. Das bedeutet, dass der natürliche Alterungsprozess einer Person bereits mit der Geburt beginnt und die genetische Disposition sowie die Qualität und Quantität der Störungen von außen die Geschwindigkeit des Alterungsprozesses bestimmen. Einer ist mit 40 alt und krank und ein anderer ist 70, fühlt sich aber gesund und munter.

 Obwohl ich bereits in der Überschrift typische Krankheiten des Alters aufführe, gehe ich doch grundsätzlich davon aus, dass es die „Alterskrankheit“ als solche nicht gibt. Denn weder ist auszuschließen, dass diese Störungen auch bei an Jahren jüngeren Menschen (denken Sie nur an die bereits Kleinkinder ereilende Dementia infantiles) vorkommen, noch gibt es eine Zwangsläufigkeit, dass alte Menschen an einer dieser Krankheiten erkranken müssen.

 Fakt allerdings ist, natürliches Altern führt irgendwann zwingend zu mangelnder Flexibilität und damit zu höherer Fehlerhäufigkeit des Organismus und höherem Krankheitsrisiko.

 Die nachfolgende Aufzählung von Symptomen des Alterns, ich benutze an dieser Stelle die Aussagen eines bekannten Heilpraktikers, nämlich von Joseph Karl, die ich in einem Artikel [1] „Über das Alter“  fand, stellt eine Reihe von Beeinträchtigungen dar, die zwar „alterstypisch“ sind, aber nicht zwingend (siehe oben!) erst mit 70 eintreten müssen. Ihr Auftreten zeigt auf altersunabhängige energetische Mängel des Organismus. Die Notwendigkeit mit zu wenig vorhandenen Ressourcen das eigene Leben aufrechterhalten zu müssen, kann einen in jedem Lebensabschnitt ereilen.  

Josef Karl spricht von:

Verminderung des Muskeltonus,  ausgedrückt in der schlafferen Haltung des alternden Menschen; vom Nachlassen des Gedächtnisses, besonders des Kurzzeitgedächtnisses; von der Abnahme der Wahrnehmungsfähigkeit, besonders für das Raumempfinden; von Veränderungen des seelischen Verhaltens (u.a. den ausgebildeten oder versteckten Altersdepressionen); von der Abnahme der Wachheit (am Tage) und der Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus; von der Abnahme seelischer Aktivität und Kapazität für geistige Arbeit; von der Verlangsamung des Arbeitstempos infolge der geringeren Arbeitsbelastbarkeit; vom Nachlassen der Fähigkeit (oder der Bereitschaft dazu?) die Realität richtig, das heißt offenbar, so wie andere auch, zu bewerten und einem Unrealismus seinen eigenen Handlungen gegenüber; von der Abnahme der Sehschärfe, des Hörvermögens und Erhöhung der  Reizschwelle für Geruchs- und Geschmacksempfindungen.

 Aus meiner Praxis weiß ich: Wenn man Langzeitarbeitslose durchaus jüngeren Alters betrachtet, findet man die gleichen Symptome. Und was die richtige Einschätzung der eigenen, realen  Situation betrifft, kann ich nur sagen: bei  der heranwachsende Jugend zwischen 12 und 18 Jahren finde ich weit häufiger eine eklatante Fehleinschätzung der eigenen Lebensumstände vor, als das bei den an Jahren alten Menschen der Fall ist. Und wenn damit Langsamkeit gemeint wäre, dann wäre das vielleicht einer realen Einschätzung der eigenen Situation geschuldet und wäre damit doch völlig in Ordnung.

 Worauf will ich hinaus? Zusammenhänge (Symptome wie Zorn, Trauer, Lebensunlust, Schmerzen usw.), die zu krankhaften Störungen führen, sind zwar im Alter häufiger und umfassender wirksam aber nicht zwingend altersspezifisch. Am Ende behandeln wir Krankheiten als Ergebnis sozialer Faktoren, seelischer und physiologischer Befindlichkeiten. Dabei spielt Alter sicher eine Rolle (man muss vorsichtiger sein, maßvoller vielleicht), bestimmt aber die Therapie nicht. Die, von der ich zu sprechen mich anschicke, ist die Ohrakupunktur.

 Möglichkeiten der Ohrakupunktur

Mit der Ohrakupunktur steht uns eine der Therapien zur Verfügung auf die Probleme im Alter angemessen einzugehen. Das Konzept für die therapeutische Anwendung, das durch den Fachbereich Ohrakupunktur (siehe auch die Fachbeiträge dazu auf unserer Homepage: www.ak-ohrakupunktur.de) vertreten wird und die damit verbundenen Möglichkeiten, u.a. der visuellen Wahrnehmung aus den Zeichen im Ohr, ermöglichen es einem jeden Behandler objektiv die Schwerpunkte einer Störung/ Erkrankung zuerkennen und entsprechend zu behandeln. Besonders wertvoll ist der Behandlungserfolg, durch das völlige Fehlen von Nebenwirkungen.

 Die Ohrakupunktur ist eine Segmenttherapie. D.h., neurophysiologische Mechanismen führen zur Projektion von peripheren Störungen des Körpers auf das Ohr und damit zur Möglichkeit von dort aus durch gezielte Reize zurück auf den Körper zu wirken. Dr. Nogier, ein französischer Arzt aus Lyon hat das Verdienst, die Ohrakupunktur oder die „Auricolotherapie“ als ein neues Konzept der Diagnose und Therapie gefunden zu haben. Im Jahre 1956 stellte er seine Erkenntnisse erstmals auf einem Akupunktur-Kongress in Frankreich vor.

Der lebendige Organismus spiegelt sich im Ohr. Aber nur Störungen im Organismus verursachen auffindbare Ohrpunkte. Die Widerspiegelung der Störungen im Ohr ist Grundlage für eine realistische Diagnose der Krankheitssituation und für das therapeutische Vorgehen im Ohr. Die Behandlung auf dieser Grundlage erfolgt über einen Reflexbogen, der sich vom Ohr (gestörter Punkt) über das Nervensystem zum Erfolgsorgan erstreckt.

Die Erklärung für diesen Tatbestand: - das Ohr wird von drei großen Nerven, versorgt. Es handelt sich dabei um den

  • Trigeminusnerv ( V. Gehirnnerv ),
  • Vagusnerv  (X. Gehirnnerv und Hauptnerv des parasympathischen Systems) und
  • Plexus cervicalis supervicialis (oberes Halsgeflecht).

Da die Kerne dieser Nerven im Hirnstamm des verlängerten Rückenmarks liegen und mit der dort befindlichen Formatio reticularis (entscheidende Schaltstelle zwischen dem Gehirn und dem Körper) verknüpft sind, werden alle Informationen ohne Verzug weitergereicht. Denn hier laufen alle Kommandos des Gehirn, ob es sich um vom Willen gesteuerte aus dem Großhirn oder um die unwillkürlichen aus dem Kleinhirn oder dem obersten Teil des verlängerten Rückenmarks (Atmung, Kreislauf und andere wichtige Reflexzentren) handelt, hindurch. Umgekehrt werden alle Meldungen des Körpers an das Gehirn in der Formatio reticularis verarbeitet und weitergeleitet.
Das im Ohr ausgelöste Signal gelangt also auf einem extrem kurzen Weg (und daher fast ungestört) zur Formatio reticularis, von dort weiter zum Gehirn und  über die Nervenbahnen weiter zum Erfolgsorgan im Körper.

 Die Ohrakupunktur bietet die Möglichkeit des differenzierten Eingehens auf einen geschwächten und nicht mehr ausreichend abwehrbereiten Organismus. Sie ist durch direkte Zugriffsmöglichkeit und schnelle, präzise Wirkungen besonders für die Notfallmedizingeeignet.  Sie ist eine äußerst wirksame Schmerztherapie. Akute und funktionelle Schmerzen, welcher Art und wo sie auch sind, können beeinflusst, gelindert und häufig ausgeschaltet werden.  Sie wirkt ausgleichend und regulierend. Störungen des zentralen Nervensystems (Furcht, Platzangst, Besessenheit, Konzentrationsmängel, Schwindel, Stottern usw.) werden nachhaltig beeinflusst.

Sie ist von ausgleichender, entspannender und anregender Wirkung und daher zur  konstitutionellen Behandlung von alten Menschen geeignet.

 Die Behandlung erfolgt nach einem Untersuchungs- bzw. Behandlungskonzept dessen Schritte einer bestimmten Strategie folgen und durch das im Ohr Vorgefundene bestimmt werden.
Der Behandler sucht in beiden Ohren das gestörte Wirbelsäulensegment und bestimmt den jeweiligen Behandlungsstrahl[2]. Die Bedeutung des Behandlungsstrahls besteht darin, dass alle auf dieser Linie aktiven Punkte einen Krankheitszusammenhang beschreiben.
Hier besteht ein enger Erklärungszusammenhang zur Segmenttherapie nach HAED (HAEDsche Zonen). Danach werden Körpersegmente wie folgt beschrieben: Haut, Segmentgewebe und innere Organe, die vom gleichen Rückenmarksabschnitt nerval versorgt werden, bilden eine funktionelle Einheit, bei der jeder Teil den anderen reflektorisch mit beeinflusst.

Entsprechend des realen Krankheitsbildes wird dann schrittweise therapeutisch ergänzt. Dazu gehören Maßnahmen zur Kreislaufstabilisierung und die Einbeziehung der Korrespondenzpunkte und der je nach Krankheitszusammenhang zusätzliche Organ- und psychovegetative Punkte.

abb1

 Betrachten wir Krankheiten in diesem Sinne und als chronisches Geschehen, behandeln wir mit der folgenden Strategie:

  1. Behandlungsstrahl (Grundursache/ Krankheitszusammenhang)
  2. Polster (Kreislaufstabilisierung)
  3. Korrespondenzpunkt (Krankheitszusammenhang)
  4. Organpunkte (Organotropes Schmerzgeschehen)
  5. Steuerungspunkte, wie Thalamus, Shen men, Leberpunkte auf der Helix, Kreislauf, Lungendreieck usw.
  6. Psychovegetative Punkte, wie die Omegapunkte, Vegetative Punkte, Antiaggression

Handelt es sich eindeutig um akute Zustände (z.B. Schmerz) kann man sofort organotrop vorgehen und nur an den Orten, an denen sich das unmittelbare Geschehen im Ohr widerspiegelt, behandeln.

Im Laufe der Entwicklung der Ohrakupunktur haben sich übrigens unterschiedliche Behandlungsstrategien entwickelt. Dabei sind regionale und kulturelle Entwicklungen, d.h. ob sich die Ohrakupunktur in China oder in Russland weiterentwickelt hat, von wesentlich geringerer Bedeutung als die Frage, in welchem Medizinbereich, in der Schulmedizin oder im sog. nichtärztlichen Berufsbereich, sie Anwendung findet. Aus der Sicht der Schulmedizin und der sog. „Wiener Schule“ stellt Herr Prof. Bucek fest, die Ohrakupunktur nach NOGIER gelte nicht als wissenschaftliche Lehre, da sie nicht reproduzierbar und nicht logisch begründbar[3] sei und nur auf Grundlage der Diagnose eines approbierten Arztes könne man über das Ohr therapieren.

Dagegen gäbe es einiges zu sagen. Hier nur soviel: Betrachtet man die gegenwärtige Situation der Medizin, registriert man eine wachsende Bereitschaft bei den Patienten, den Selbstheilungskräften des Organismus wieder mehr zu vertrauen und alternativen Heilmethoden mehr Raum zu geben. Die Beweggründe jetzt auch Naturheilverfahren für sich zu vereinnahmen, hat etwas mit der Attraktivität zu tun, die solche Therapieverfahren für Ärzte darstellen. Das ist  m.E. Bestandteil einer Konkurrenz um den Patienten und der Besitzstandswahrung für Ärzte[4].

Die nachfolgenden Kasuistiken zeigen, dass die Ohrakupunktur in der Tat was die Anwendung betrifft, nicht reproduzierbar ist, weil sich Ursachen und Zusammenhänge von Krankheiten (und auf diese muss  während der Therapie bei jeder Behandlung eingegangen werden!) ganz unterschiedlich darstellen. Jeder Patient ist auf „seine“ Art erkrankt und jede Behandlung ist dementsprechend variabel zu gestalten. Es gibt also keine Rezepte zu besichtigen, wohl aber für die jeweiligen Krankheiten typische Strategien. Und diese Strategien sind es, die reproduzierbar sind!“

Demenz
Demenz ist ein Überbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen. Allen etwa 55 Unterformen der Demenz ist gemeinsam, dass sie zu einem Verlust der Geistes- und Verstandesfähigkeiten (Intelligenz) führen. Typisch ist eine Verschlechterung der Gedächtnisleistungen, des Denkvermögens, der Sprache und des praktischen Geschicks, jedoch keine Trübung des Bewusstseins. Diese Veränderungen haben zur Folge, dass Menschen mit Demenz ihre alltäglichen Aufgaben nicht mehr ausführen können. Dabei ist Ihnen ihr Mangel meist nicht bewusst, so dass sie sich häufig gegen die Bewertung ihrer Umwelt wehren.

Die Demenz ist keineswegs eine normale Alterserscheinung, die jeden mehr oder minder betrifft, sondern eine Erkrankung, die zwar typischerweise im Alter auftritt, jedoch auch junge Menschen ereilt.

Die Ursachen sind vielfältig. 9 von 10 Demenzkranken leiden an der Alzheimer Demenz oder der vaskulären Demenz.

Die genaue Ursache der Alzheimer-Krankheit ist bisher nicht bekannt. Wenn Alzheimer-Patienten erstmals durch massive Vergesslichkeit auffallen, dann hat das Gehirn meist schon eine über Jahre währende, schleichende Veränderung hinter sich. Unbemerkt sterben im Gehirn die Nervenzellen und ihre Verbindungen ab.

Obwohl sich die Folgen von Person zu Person und über die Zeit hinweg erheblich unterscheiden können, treten bei den meisten Betroffenen Sprachprobleme, Stimmungsschwankungen, epileptische Anfälle und Halbseitenlähmung oder Lähmung der Arme und Beine auf.

Negative Umstände oder Verhaltensweisen, die die Entstehung bzw. das Fortschreiten dieser Erkrankungen vorantreiben sind: - deutlich erhöhte Blutfette Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Bewegungsmangel usw.

Allen diesen Krankheitsformen sind durch komplexe Stoffwechselanomalien und insbesondere zerebrale Durchblutungsstörungen geprägt. Es ist also darauf zu achten, dass auch auf Organpunkte, die diese Komplexe besonders betreffen, aufgesucht und wenn sie akut sind, behandelt werden.

Der Fall:
Die Patientin ist 78 Jahre alt und lebt im Altersheim. Sie ist eine magere, trockene, dünne Person mit fehlender Lebenswärme. Sie hat ein eher sanftmütiges Wesen.

Sie wird vom Sohn in die Praxis begleitet. Sie ist sehr rüstig für ihr Alter. Ihre Krankheit ist schon im 70. Lebensjahr sichtbar geworden und begann mit Gedächtnisstörungen. Im Verlauf entwickelten sich Unruhe (Die Zeit vergeht zu langsam), Orientierungsstörungen und starke Konzentrationsmängel. Ihr Zustand wechselt zwischen Depression und Euphorie. Sie hat ständig Kopfschmerzen, vor allem im Stirnbereich und häufig im linken Hinterkopf und Schwindel (Sie wankt und stürzt, wenn sie die Augen schließt). Weitere Symptome sind Pupillenungleichheit und geistige Verwirrung. Zum Beispiel geht sie gezielt irgendwo hin, weiß dann aber nicht mehr wohin sie wollte, verläuft sich und weiß dann auch nicht mehr woher sie kommt. Der Appetit ist groß und ein wenig unnormal. Sie hat z.B. Verlangen nach Gewürznelken und nach Kaffee- oder Teesatz.  Es besteht kein Stuhldrang und sie kann den Stuhl nicht entleeren, bevor sich eine große Menge angesammelt hat

Die Beschwerden wechseln sich periodisch zwischen Besserung und Verschlimmerung ab.

Ich behandle zunächst in Intervallen von 14 Tagen[5].

Beide Ohren werden behandelt. Bei der ersten Behandlung finde ich Blockaden in der Brustwirbelsäule Th 12 (links) und einen Arbeitsstrahl durch das Nierenareal (Schwäche, Depression) sowie in der Brustwirbelsäule in Höhe von Th 4 (rechts) und einen „Arbeitsstrahl“ der durch den Bereich „Leber“ (Unruhe, Ärgerbereitschaft), der das gegenwärtige Geschehen vermutlich dominiert. In beiden Ohren weisen die Korrespondenzpunkte zusätzlich auf psychische Belastungen, auf eine Wesensveränderung (Omega-Hauptpunkt und Omega II rechts sowie Omega-Hauptpunkt, links).

abb2

abb3

Bei den weiteren Behandlungen verändert sich das Bild. Die seitenverschiedenen Blockaden der Wirbelsäule verlieren sich. Sie nähern sich schließlich auf beiden Seiten im Brustwirbelbereich an. Die Punkte, die jeweils zusätzlich zur Grundbehandlung (Arbeitsstrahl, der Punkt  „Polster“ und Korrespondenzpunkt [e]) behandelt wurden[6]sind:

Omega-Hauptpunkt, die Punkte der sensoriellen Linie auf dem Lobulus (Polster, Sonne und Stirn), die Punkte: Nausea,  Hirnstamm, Thalamus, Vegetativum II auf der Rückseite des Antitragus, Steuerungspunkte der Leber auf der Helixkrempe, Schilddrüsensteuerungspunkte und Organpunkte wie Leber, Niere, Dickdarm (Omega II).

Die Behandlung bewirkte eine Konsolidierung des Zustandes der Patientin. Sie ist ruhiger geworden und ihre Ausbrüche werden seltener. Sie kann schlafen. Die Kopfschmerzen verschwinden nach der 3. Akupunktur. Sie ist noch verwirrt, aber die Hektik ist aus dem Beschwerdebild ganz verschwunden. Die Behandlung wird schließlich monatlich einmal durchgeführt. Sie reguliert und sediert den Zustand weiter.

Bluthochdruck
Fast jeder 3. Erwachsene in Deutschland erkrankt an Bluthochdruck. Besonders gefährdet sind:

Menschen, bei denen ein Bluthochdruck in der Familie vorkommt, ältere Menschen, übergewichtige Menschen, Zuckerkranke (Diabetes), Frauen, die die „Antibaby-Pille“ einnehmen, Menschen mit Nierenerkrankungen usw.[7]

Die Erhöhung des Blutdruckes ist in vielen Fällen auf eine Arteriosklerose zurückzuführen. Man muss aber auch andere Ursachen, wie: Vagus- und Sympathikusstörungen, innersekretorische Vorgänge und nicht selten seelisch, nervöse Vorgänge in Betracht ziehen. Insofern muss man bei einer Hypertonie immer mit komplexen Störungen rechnen.

Der Fall:
Der Patient kommt eigentlich wegen einer Stauungsbronchitis, die seit Jahren immer auf- und abklingt. Er ist 64 Jahre alt und ein wenig übergewichtig (176 cm groß, 88 kg Gewicht). Sein Puls liegt bei 90/min, ist aber nur schwach tastbar.  Der Blutdruck ist zu hoch. Gegenwärtig beträgt er 150/ 90. Er steigt aber bei Anstrengung erheblich an. Er klagt über eine Dyspnoe schon bei leichter Belastung und muss den Kopf nachts extrem hoch lagern. Eine schwache Blase deutet sich durch häufige Miktion an. Er fühlt sich meist müde und erschöpft. Er ist schnell aufgebracht, ärgerlich. Die weiteren Symptome: leichteKopfschmerzen, Schwindel beim Aufstehen, Kurzatmigkeit, insbesondere beim Steigen.

Neben einer Anzahl medizinischer Arzneien zum Einschlafen, zur Beruhigung, für den Stuhlgang usf. ist er auf das Medikament Lanicor (täglich 1 Tablette) eingestellt.

Grundsätzlich wird dem Patienten neben einer Diät und regelmäßiger, mäßiger Bewegung   geraten, in Absprache mit seinem Arzt das Medikament in dem Maße, wie sich sein Zustand konsolidiert, langsam abzusetzen. Zusätzlich wird empfohlen den Konsum von Alkohol  und Nikotin einzustellen.

Die Ohrakupunktur beginnt mit einer Grundbehandlung[8]. Zusätzliche Organpunkte[9] werden ergänzend, das heißt dort, wo sich die Störung im Ohr darstellt, genadelt. Von besonderer Bedeutung auf der Ohrrückseite ist das Areal „(105) Blutdrucksenkende Furche“. Die Projektion entspricht etwa der des blutdrucksenkenden Punktes 59 auf der Vorderseite (obere Anthelixwurzel). Bei Bluthochdruck bildet sich hier häufig ein Gefäß ab. Mit Hilfe einer Blutlanzette soll man einen akuten Punkt auf dem Gefäß bluten lassen. Die blutdrucksenkende Wirkung ist von erstaunlicher und oft sofortiger Wirkung.

Zusätzlich beruhigend wirkt das so genannte „Lungendreieck“. Hierzu nadelt man drei aktive, d.h. gestörte Punkte in der unteren Concha.

abb4

abb5

Schmerz

Aus chinesischer und heutiger, naturheilkundlicher Sicht stellt sich Schmerz als ein Mangel an fließender Energie dar. Schmerz entsteht, weil an eine Stelle des Körpers entweder zu wenig Energie gelangt, d.h. energetisch nicht ausreichend versorgt wird oder weil hier zu viel Energie zur Verfügung gestellt und so ein Stau bewirkt wird. Schmerz ist generell das Signal auf eine Störung. Schmerz versetzt uns in die Lage, eine Störung im Organismus zu erkennen und zu regulieren.

Alte Patienten erleben Schmerz - wie die jungen Patienten auch - als eine komplexe Sinneswahrnehmung unterschiedlicher Qualität und Quantität, als stark, schwach, ziehend, pochend, brennend, zuckend usw.
Wir kennen den Akutschmerz als eine lokalisierte strukturelle Läsion (es hat sich jemand das Knie gestoßen!) mit der Folge eines Prellungs- oder Wundschmerzes,

und chronische Schmerzen die als Kopfschmerzen, Gliederschmerzen usw. meist durch emotionale / sozialpsychologische Geschehen oder von Stoffwechselproblemen verursacht oder zumindest begleitet werden und den Patienten lange Zeit belästigen.

Solche chronischen Störungen  „akzeptiert“ der Organismus irgendwann und hält sie für systemimmanent. Alle chronischen Krankheiten sind solche „angenommenen Verwandten“. Man gewöhnt sich an ihre Anwesenheit und wird sie schwer wieder los.

Im Falle von Schmerz bedeutet das: Man kann diesen zwar mit beliebigen Schmerzmitteln als eine „Schmerzkrankheit“ unterdrücken. Geheilt werden kann der Organismus jedoch nur, wenn der Schmerz als Symptom einer Organstörung behandelt wird. Er verschwindet von selbst, wenn das funktionelle Agens, also die Ursache für den Schmerz, aufgehoben wurde.

Schmerzen können jedoch auch durch Störfelder hervorgerufen werden.

Hilfreich für das Verständnis dieses Tatbestandes sind die Lehrsätze der Gebrüder HUNEKE

  • Jede chronische Krankheit kann störfeldbedingt sein!
  • Jede Stelle des Körpers kann zum Störfeld werden!

Das heißt, jede Narbe, jeder längst verheilte Knochenbruch, jede chronische Entzündung (gemeint sind Herde an / in Zähnen, Stirnnebenhöhlen, Mandeln und solche, die durch so genannte Schutzimpfungen im Körper entstehen usw.) kann zu einem Störfeldwerden und zu Irritationen im Organismus führen. Störfelder erzeugen Krankheiten, zu deren Folgen dann u.a. auch Schmerzen gehören[10].

Aus meiner Sicht - und ich beziehe meine Überzeugung sowohl aus der täglichen Praxis als auch aus den o.g. Weisheiten der Traditionellen Chinesischen Medizin - ist Schmerz niemals ein zufälliges Symptom, sondern immer ein integrierter, wesentlicher Teil einer bestehenden Krankheit. Ob er in seinen Ursachen erkennbar oder nicht erkennbar wird, das ist lediglich eine Frage des persönlichen Kenntnishorizontes des Betrachters.

Und immer ist es besonders wichtig, die aktiven Punkte sehr genau aufzusuchen und entsprechend minutiös zu behandeln. Vorgegebene Rezepte, wie wir sie von der NADA, von BAHR, ELIAS, BUCHHOLZ, VOGELSBERGER, HERGET oder ANGERMEYER kennen, sind nicht wirklich wirksam. Es kommt mir allzu überheblich vor, das Ergebnis einer differenzialdiagnostischen Überlegung ohne zusätzliche Prüfung auf das Ohr zu übertragen.

Beispiel:
Angermeyer z.B. empfiehlt auf einer Lernsoftware[11] für den Fall: “HWS - Myalgie“ folgendes Vorgehen:

Dabei wird nicht gesagt, ob dieser Schmerz rechts- oder linksseitig auftritt und natürlich auch nicht, auf welcher Seite bzw. ob beide Seiten behandelt werden sollte.
- Atlantookzipitalgelenk, HWK 3, HWK 7, ventrale Halsmuskulatur, HWS Ohrrückseite,

Punkte der vegetativen Rinne, Schmerzpunkte VALIUM, THYMUS(?)

Bei Blockaden zusätzlich entsprechende Punkte der HWS und zum Ausgleich z.B. BWK 4,  BWK 10, BWL 12, LWK 2

abb6

Sie sehen, hier handelt es sich um ein rein organotropes Vorgehen und die Anleitung lässt Sie darüber hinaus allein, auch wenn ein bezogen auf die Wirbelsäule übergreifendes Geschehen immerhin konzidiert wird.

Was aber meiner Ansicht nach viel schwerwiegender ist, die Punkte sind im Ernstfall nur dort, wo sie sich aufgrund des Körpergeschehens im Ohr abbilden. Man muss sie suchen und genau treffen, wenn man heilen will. Ein Rezept kann bestenfalls ein gewisses Verständnis für das therapeutische Vorgehen erzeugen. Die Realität bildet sich in jedem Ohr anders ab.
Und was ist, wenn eine Blockade im Kreuzbein für das Geschehen im HWS Sektor verursachend ist und die Anleitung sieht das nicht vor?

Gehen wir den holistischen Weg, den NOGIER, LANGE und andere uns gezeigt haben. Nehmen wir uns das körperliche Geschehen strategisch als causales Geschehen vor, nehmen wir die Zeichen des Körpers insgesamt wahr und handeln nach dem, was ist und nicht nach dem, was „erfahrungsgemäß“ sein könnte.

Grundsätzlich beginnt eine Ohrakupunktur in diesem Sinne entweder mit einem causalen Therapieansatz (Arbeitsstrahl, Korrespondenzpunkt usw.), bei dem die lokalisierte Schmerzbehandlung (zusätzliche Organpunkte) ergänzenden Charakter hat, oder man findet eine akute Situation vor (Unfall usw.) und behandelt organotrop direkt am Schmerz, das heißt dort, wo sich die entsprechende Störung im Ohr darstellt. Auch pseudoakute Situationen, d. h. wenn Störungen zwar spontan aufgetreten (z. B. ein Ischiasanfall) aber nicht (nur) durch akute Geschehen verursacht worden sind, erfordern zwar häufig als ersten Schritt eine organotrope Vorgehensweise. Später jedoch sollte auch die verursachenden Zusammenhänge behandelt werden.

Eine mir bekannte Heilpraktikerin hatte erstens ständig Zahnschmerzen und einen vereiterten Kiefer - und zweitens eine unüberwindbare Angst vor dem Zahnarzt. Sie hat sich die Schmerzen so lange „weg genadelt“, bis es zur Kiefern- Nekrose kam und die Arme operiert werden musste.

Wenn so vorgegangen wird, werden sich Ihnen die konkreten Zusammenhänge, die zu einer HWS-Myalgie führen, darstellen und Ihnen den Weg zur Heilung weisen. Zwei der vielen Möglichkeiten möchte ich hier darstellen und Sie sehen, dass beides reale Ansatzpunkte sind. Ein einzelnes Rezept kann die Vielfältigkeit der Kausalitäten nicht erfassen. Das einzige, was hier reproduzierbar ist, ist die Strategie der Behandlung.

Behandlungsbeispiele auf der Annahme HWS Myalgie, allerdings holistisch betrachtet, beruhend:

abb7

Ich möchte, um dieses zu verdeutlichen, zum Thema Schmerz auch einige reale Behandlungsbeispiele vorstellen.

Spätestens an dieser Stelle sollte ich auch darauf hinweisen, dass die Behandlung über das Ohr Bewegung im Organismus erzeugt. Auf dem Weg zur Heilung verändern sich die Verhältnisse im Körper. Das heißt, man kann nicht davon ausgehen, dass die nächste Behandlung nach dem gleichen Schema wie die vorhergehende Behandlung erfolgen kann. Das nächste Mal ist es ein neuer Fall! Jetzt müssen Sie den neuen Status erfassen und darauf aufbauend weitermachen. Ich habe erlebt, dass eine Anamnese für einen Behandlungszyklus von 15 Behandlungen ausreichen musste. Wie kann denn das gehen, frage ich Sie. Wer kann denn annehmen, dass sich der Behandlungserfolg quasi schlagartig nach mehreren Behandlungen erst einstellt.

Das ist übrigens auch ein Problem, dass ich persönlich mit den Kassenabrechnungen habe. Ich darf im Verlauf eines Behandlungsabschnitts nur einmal eine Statuserhebung berechnen. Warum? Ich muss doch prüfen, ob ich den richtigen Weg eingeschlagen habe. Ich muss dann darauf aufbauen oder mich revidieren. Und das soll ich ohne noch einmal hinzuschauen machen. Da sollte sich etwas ändern!!!

1. Beispiel: Intercostalneuralgie

Der Patient  beschreibt starke Akutschmerzen im Zwischenrippenbereich (Th 5/Th 6) auf der linken Seite. Er ist etwas übergewichtig und massiv gebaut. Er ist Rentner aber von Beruf Bauarbeiter und trinkt regelmäßig Bier (und Schnaps?). Er hat oft auch Rückenschmerzen. Er möchte aber keine komplexe Behandlung. Der Schmerz an den Rippen soll weg und basta.

Die Behandlung erfolgt einseitig links. Das gestörte Segment verläuft über Th 6. Die Wirbelsäule ist im Bandscheibenbereich blockiert. Der Behandlungsstrahl verläuft durch die Punkte Pankreas, Galle, Th 6, Brustkorb (Schmerzpunkt zwischen 5. und 6. Rippe), vegetativer (vegetative Rinne) und nervaler Steuerpunkt (Helixkrempe). Korrespondenzpunkte liegen im Nierensektor (Nierenparenchym) auf der aufsteigenden Helix und unterhalb der Incisura intertragica (Antiaggression). Zusätzliche Behandlungspunkte sind Polster (Kreislauf stabilisieren), Thalamus und Shen men.

Der Schmerz ist nach der 1. Behandlung sofort weg und erscheint auch nicht wieder. 

abb8

 Der Vorteil der Ohrakupunktur ist, dass Behandlungsergebnisse sofort eintreten und bewertet werden können. Der Patient sagt einem, was vorgeht. „Der Schmerz in der Stirn ist weg“, sagt er etwa, aber jetzt wäre die Schädeldecke schmerzhaft. Also setzt man die Nadel zusätzlich dorthin, wo sich der Schädel abbildet. Und so weiter.

Natürlich gibt es auch Grenzen: Dort, wo irreparable Organschäden herrschen oder / und keine Energie vorhanden ist, haben wir mit einer energetisch - regulierenden Therapie wenig Erfolg.

Ein nennenswerter Energiemangel herrscht übrigens auch, wenn sich  Patient direkt nach einem opulenten Mahl unserer Behandlung unterziehen will.

Ich bitte Sie und damit wäre ich am Ende meines Vortrages gelangt, ich bitte Sie daran zu denken, dass die Ohrakupunktur auch die Verträglichkeit oder Reaktionsbereitschaft auf Arzneien verändert. Eine ältere Schmerzpatientin hatte nach einer Behandlung ganz unerklärliche Erscheinungen. Der Kreislauf sackte ab, ihr wurde schwindlig, sie wurde teilnahmslos und schlapp. Aber, da es eine ganz alte Frau war, wurde sofort alles untersucht. Aber es gab keinen Befund.

Mir war das Geschehen im Nachhinein natürlich klar. Keiner hatte es vor meiner Behandlung für nötig gefunden, mir Bescheid zu geben, dass die Frau ein Opiumpflaster erhalten hatte und die Ohrakupunktur hatte bewirkt, dass ihre Reaktion auf dieses Pflaster viel zu stark ausfiel.

 

Michael Noack

 

 

[1] Josef Karl, Über das Alter; aus der Zeitschrift Naturheilpraxis vom Juni 2003:

[2] Der Behandlungsstrahl verläuft durch den 0- Punkt über das Ohr zum Ohrrand. Er quert dabei die sich im Ohr abbildenden Keimblattebenen (Abbildungen von Organen und Organsystemen entodermalen, mesodermalen und ektodermalen Ursprungs), erfasst alle sich abbildenden Störungen und stellt diese als einen Krankheitszusammenhang dar!

[3] Prof. Dr. med. Rudolf Bucek: Praxis der Ohrakupunktur/Grundlagen - Technik – Anwendung, überarbeitete Auflage, ISBN 830470282, Karl.F.Hauk Verlag

[4] Diese Tendenz betrifft die Anwendung der Homöopathie, der Phytotherapie, der klassischen chinesischen Medizin gleichermaßen!

[5] Die Behandlung ist quasi zweigleisig. Ich begleite die Behandlung mittels der Ohrakupunktur homöopathisch. Das für den Fall zutreffende homöopathische Mittel war  ALUMINA (C 30; eine Gabe). Es wird später bei Bedarf in einer höheren Potenz (C200) wiederholt eingesetzt.

[6] soweit sie akut sowie per Druck und Messung auffindbar waren!!!

[7] Einteilung des Blutdrucks im Erwachsenenalter gem. der  WHO:

Systolische Werte in mmHg:
Optimal: unter 120 / Normal: unter 130 / Übergangsstadium:130-139 / Bluthochdruck: ab 140

Diastolische Werte in mmHg:

Optimal: unter 80 / Normal: unter 85 / Übergangsstadium: 85-89 / Bluthochdruck: ab 90

[8]siehe auch: www.ak-ohrakupunktur.de auf der Seite: Fachbeiträge der Beitrag: Ohrakupunktur - Wirkungsfaktoren und Strategien dieser Therapie

[9] Über die wichtigsten Kreislauf-Organpunkte lesen Sie bitte im Arbeitsbuch Ohrakupunktur[9], Kap.:2.5.3.1 Kreislauf nach.

[10] Jahrelange Magenschmerzen verschwanden nach Durchflutung von Narben, die nach einer Beinoperation auf dem Magenmeridian zurückgeblieben waren. Narben nach Kaiserschnitt oder anderen Unterleibsoperationen führten zu gestörtem Sexualverhalten (Frigidität) der betroffenen Frauen, wenn das Narbengewebe verhärtete. Ein weiteres Beispiel: Zahnherde sind ernsthafte Störfelder. Nach Prof. Bucek gibt es bei fast 90 % der Bevölkerung mindestens einen Zahnherd u. a. als Folge von Wurzelbehandlungen und anderen zahnärztlichen Bemühungen. Die Folgen sind, so Prof. Bucek, chronische Erkrankungen von Rheuma über Kreislauf bis Neuralgien. D. h. betroffen ist nicht nur das Immunsystem, sondern auch Nerven und Energiehaushalt.

[11] Angermeyer,: Punktetrainer Ohrakupunktur, interaktives Lernprogramm, Urban&Fischer, Elsevier GmbH München
 

Fragen zum Inhalt richten Sie bitte an:info@ak-ohrakupunktur.de
Senden Sie E-Mail mit Fehlermeldungen oder Kommentaren zu dieser  Website an: kontakt @ cmworks.de
Zum Impressum gelangen Sie, wenn Sie hier klicken.
Stand:  Samstag, 28. April 2012